Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Otocinclus affinis
Hallo,
als ich die kleinen in der Zoohandlung sah hab ich mich doch dazu entschlossen mir welche fuer mein 60er Becken zu holen.
Größe ist 60x35x40 ~65l netto
Bewohnt wird es immo von 7 Garnelen(amano-ori) (Nachwuchs kommt auch bald ^^) und viele Turmdeckel, Post usw, Schnecken halt :goofy:
Wasserwerte passen.
Also, wieviele sollte ich holen, damit sies auch gut haben?
:winke:
Moin,
Otos sollte man in einer Gruppe halten.
6 würde ich aber für zu viele in einem 60cm AQ finden, da man dann etwas finden muß, was die Fressen (Gemüse, Welstabs).
Meine (irgendeine Oto Art) rührten/ rühren 6 verschiedene Tabs nicht an (von PlecoTabs über Welstabs bis SpirulinaTabs, ich lasse meine Algen aber auch fröhlich wachsen).
Auch kann ich meine Otos teilweise beim Schwimmen beobachten. Dann zieht ein Trupp durch die Botanik, sowas ist in einem 60cm AQ nicht drin.
Keine Ahnung, ob sie das nur machen, wenn sie sich Fortpflanzen wollen, aber ich habe nicht schlecht gestaunt, als ich das erste Mal knapp 10 Otos zusammen mit ca. 10 C. hastatus durchs 100cm AQ pflügen sah.
Da wollte ich mir schon spontan ein 250cm AQ holen ...
Also wenn du es unbedingt in einem 60cm AQ ausprobieren willst:
Nimm 4.
bis dann
elcon
Hallo Wusel,
im Minimum würd ich 6 Stück vorschlagen. Im Maximum 12 Stück. Optimal also 9 Stück. Dazu Holzwurzel, eine breitblättrige Pflanze, "hohe" Strömung, veralgte Steine/Pflanzen,Scheiben viel O2 im Becken. Untergrund dunkel. Schwimmpflanzendecke nicht unbedingt erforderlich aber vorteilhaft. Temp. um 22 - 25 °C. Dann gehts den Otos (Affinis werden es wohl nicht sein) rundum so richtig gut.
@Elcon, 4 ist definitiv zu wenig und 6 wohl eher die unterste Grenze. Wie gesagt, es handelt sich um Schwarmfische. Wenn sonst keine weiteren Fische in das Becken sollen, dann können es meiner Meinung nach schon 9 sein. Aber das ist wohl Ansichtssache, also kein Grund für Disskusionen.
Hi,
also 9 sind schon ne ganze Menge :shock:
Werd mal noch schaun, was andere sagen, nicht das es zu eng wird.
Zum Thema fressen: Algen sind vorhanden und ich werd nicht umfallen, mal Spinat, Salat etc. zu kaufen ;)
:winke:
Baumfalke
25.11.2004, 18:22
Hi Chris,
In einem 65 Literbecken kann man 8 Otocinclen halten, wichtig, sie sind von der gleichen Art und es werden keine weiteren Bodenfische dazugesetzt. Eine Vergesellschaftung von O. macrospilus und O. hoppei dürfte auch kein Problem sein, sollte man aber nicht unbedingt drauf spekulieren. Wenn man es als Artbecken für Otocinclen nehmen will, gehen auch 12. Als Art sind O. vittatus, O. hoppei und auch O. macrospilus möglich. Diese sind auch die am meisten im Handel erhältlichen. Der als O. negro (auch genannt LG2 oder KBO (Kleiner Brauner Oto)) geht nur, wenn die Temperatur kleiner oder gleich 24 °C ist. Ebenso bevorzugt er tierische Nahrung.
Einrichtungstipp:
Man sollte darauf achten, viel Holz bzw. Substrat im Becken zu haben und wichtig gute Bepflanzung. Die Beleuchtung sollte etwas gedämpft gehalten werden, dies sollte auch ein Auswahlkriterium für Pflanzen sein. Ebenso wäre ein Torfsäckchen im Becken nicht schlecht, aber nicht Bedingung. In meinen Becken habe ich noch Eichen- und Buchenlaub.
Wasserwerte:
Der PH sollte so um 6,5 sein für die Otocinclen, wobei 6,8-7,0 machbar ist, aber nicht höher als 7,5. Die KH sollte 10 nicht überschreiten, gut wäre 3-5. Die GH maximal 15. Die optimaleTemperatur wären 24-26 °C.
Fütterung von Otocinclen:
Da hin und wieder die Frage aufkommt, was die kleinen Burschen fressen, habe ich mal einiges zusammengetragen.
Otos sind sogenannte Aufwuchsfresser. Das heißt, dass sie aufkommende Algen abweiden sowie den tierischen Anteil der sich zwangsläufig darin bildet. Ebenso fressen sie sich zersetzende Pflanzenteile. Ein wichtiger Bestandteil der Einrichtung sollte eine Wurzel sein, alternativ gehen auch Welstabletten mit Holzanteil. Futterreste, die auf den Boden fallen, werden geduldig gesucht und gefressen. Meine fressen gerne das sich lösende Futter von den Futtertabs. Die Barsche und Salmler verteilen die Tabs quer durchs Becken. Danach folgen die Otos und lesen alles auf. Man kann auch ohne weiteres Gurke (geschält) füttern oder überbrühten Spinat. Otos sind Gewohnheitsfresser, nach dem Motto "Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht". Also beim Gemüse ruhig abwechslungsreich und öfters mal Anbieten. Hat es erst einer gerafft, geht es bei den anderen schnell.
Hi Chris,
In einem 65 Literbecken kann man 8 Otocinclen halten, wichtig, sie sind von der gleichen Art und es werden keine weiteren Bodenfische dazugesetzt. Eine Vergesellschaftung von O. macrospilus und O. hoppei dürfte auch kein Problem sein, sollte man aber nicht unbedingt drauf spekulieren. Wenn man es als Artbecken für Otocinclen nehmen will, gehen auch 12. Als Art sind O. vittatus, O. hoppei und auch O. macrospilus möglich. Diese sind auch die am meisten im Handel erhältlichen. Der als O. negro (auch genannt LG2 oder KBO (Kleiner Brauner Oto)) geht nur, wenn die Temperatur kleiner oder gleich 24 °C ist. Ebenso bevorzugt er tierische Nahrung.
Einrichtungstipp:
Man sollte darauf achten, viel Holz bzw. Substrat im Becken zu haben und wichtig gute Bepflanzung. Die Beleuchtung sollte etwas gedämpft gehalten werden, dies sollte auch ein Auswahlkriterium für Pflanzen sein. Ebenso wäre ein Torfsäckchen im Becken nicht schlecht, aber nicht Bedingung. In meinen Becken habe ich noch Eichen- und Buchenlaub.
Wasserwerte:
Der PH sollte so um 6,5 sein für die Otocinclen, wobei 6,8-7,0 machbar ist, aber nicht höher als 7,5. Die KH sollte 10 nicht überschreiten, gut wäre 3-5. Die GH maximal 15. Die optimaleTemperatur wären 24-26 °C.
Fütterung von Otocinclen:
Da hin und wieder die Frage aufkommt, was die kleinen Burschen fressen, habe ich mal einiges zusammengetragen.
Otos sind sogenannte Aufwuchsfresser. Das heißt, dass sie aufkommende Algen abweiden sowie den tierischen Anteil der sich zwangsläufig darin bildet. Ebenso fressen sie sich zersetzende Pflanzenteile. Ein wichtiger Bestandteil der Einrichtung sollte eine Wurzel sein, alternativ gehen auch Welstabletten mit Holzanteil. Futterreste, die auf den Boden fallen, werden geduldig gesucht und gefressen. Meine fressen gerne das sich lösende Futter von den Futtertabs. Die Barsche und Salmler verteilen die Tabs quer durchs Becken. Danach folgen die Otos und lesen alles auf. Man kann auch ohne weiteres Gurke (geschält) füttern oder überbrühten Spinat. Otos sind Gewohnheitsfresser, nach dem Motto "Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht". Also beim Gemüse ruhig abwechslungsreich und öfters mal Anbieten. Hat es erst einer gerafft, geht es bei den anderen schnell.
hallo
dem ist nicht hinzuzufügen. :applaus: Nimm aber nur 6 wenn du noch andere Fische vergesellschaften willst.
Hi,
nein, die werden wirklich die einzigsten Fische sein. Wollte erst garkeine einsetzen aber als ich die Burschen in der Zoohandlung sah konnt ich nicht wiederstehen. Ich werde mir dann 8 holen. Hoffe die Otos koennen sich gegen das Amano-Männchen durchsetzen, der haut auch mit ´ner ganzen Futtertablette ab und verteilts im ganzen Becken :goofy:
Ah, eine Frage noch zum Schluss:
Wie spricht man denn den Namen richtig aus? Würden ihn so sprechen, wie man es nachfolgend lesen würde: OhThOtzinKluss (in Hochdeutsch, ohne Dialekt :-P )
Hallo Wusel,
genauso. Nur bitte nicht Anhaltinerisch oder Sächsch.
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