Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : TEICHFILTERUNG JA od. NEIN ??
LATIMERIA
12.02.2004, 20:04
@ All.
Ganz ohne Teichtechnik dürfte es wohl in den wenigsten Teichen
gehen.
Also rückt mal mit euren Erfahrungen bezüglich Filterung etc. heraus.
Persönlich muß ich wohl oder übel filtern. Dies geschieht bei mir durch einen Schwerkraftfilter.
Denn all die Schwebeteilchen werden nun mal nicht weniger, und der ganze Mulm wird doch stets aufs Neue aufgewühlt. Und eine Filterung ist meines Erachtens einfach notwendig. Hab leider nur nen Teich mit
ca. 25m³ Inhalt.
Kann somit nicht auf einen Filter verzichten.
Ansonsten würde ich bei einem Teich mit 50-100m³ auch darauf verzichten. ;-)
Gruß
Lati das Fossil
Hallo Lati,
wir haben zwar schon mal über Filter geplaudert, aber in der falschen Rubrik.
Deshalb lassen wir Deinen Thread hier stehen, denn hier gehört er auch hin.
Wenn Du mit einen Schwerkraftfilter arbeitest, so dürfte Dein Besatz aus stark arbeitenden Fischen, sicherlich Farbkarpfen, bestehen.
Mach mal ein paar Angaben über den Besatz des Teiches und den Aufbau des Filters, so läst es sich leichter diskutieren.
Gruß Michael :wave:
LATIMERIA
13.02.2004, 15:47
Hallo Michael.
So ganz unrecht hast du mit dem Besatz nicht, aber sprechen wir der einfachhalber nur von Karpfen.
Gefiltert wird wie gesagt über Schwerkraft ( Bodenabsaugung).
Über ein 110er Rohr durchströmt kontinuierlich der gesamte Teichinhalt
in 24 Std. den Filter ca. 20 x.
Im Prinzip funktioniert ein Teichfilter ähnlich wie ein Aquariumfilter. Nur eben einige Nummern größer.
Die im Prinzip entweder als machanische, oder biologische Filter arbeiten.
Kombiniert man aber Beide miteinander, so hat man einen sehr effektiven Filter.
Der meinige ist Marke Eigenbau und besteht aus einem eingelassenen Mehrkammerfilter im Boden.
Mittels einer Teichbodenabsaugung wird das Wasser zunächst in die erste Kammer befördert, wo es die mechanische Filterung durchläuft.
Diese besorgen bei mir 58 Bürsten L = 850mm, B = 150mm.
Hier werden feste Partikel wie Kot, Futterreste, Schlamm und Laub entfernt.
Nach dieser Vorreinigung kommt Kammer Nr.2 die biologische Reinigung.
In dieser Kammer befinden sich ca.2m³ Schaumstoffmatten in denen sich
immense Horden von Bakkies tummeln.
Sie holen mir die restlichen Schadstoffe in Form von sich in Lösung befindlichen Stoffwechselprodukte aus dem Wasser.
Um aber die Leistung dieser Bakterien so hoch wie möglich zuhalten, bedarf es ,mittels eines Kompressors, eine sehr hohen Sauerstoffzufuhr.
In meiner 3. und letzten Kammer befindet sich zur weiteren Filterung nochmals Matten sowie die Pumpe welche das gereinigte Wasser zunächst durch einen UV-Brenner befördert, und dann über einen Wasserfall in den Teich zurückfließen läßt.
Reinigung meines Filters ist denkbar einfach, Bodenabsaugung zu, Kugelhahn auf, und Wasser marsch direkt in die Kanalisation. Abspritzen der Bürsten etc. ist ein Werk von ner Stunde. Und fertig.
Soweit mal das Ganze in groben Zügen.
Ach so, von dem modernen Schnickschnack halte ich nicht allzuviel.
Weniger ist manchmal mehr. ;-)
Gruß
LATI
Hallo Lati,
bei den Dimensionen kann ich garnicht mithalten. Wir haben Zuhause (Eltern) einen Teich für Goldfische von ca. 2 m^3. Hier wird einfach über einen Schaumfilter (Innrnfiler) das Wasser gereinigt und über einen Sprinbrunnen + Wasserfall wieder zugeführt. Zusätzlich wird regelmäßig aller 3 Tage Frischwasser zugeführt, da das Wasser zum Gießen der Blumenkästen rings um das Haus genutzt wird. So haben wir immer ohne viel SchnickSchnack klares sauberes strömungsreiches Wasser. Algen stellen sich auch den Sommer über nicht ein und die Goldfische danken es mit Nachzuchten. Das freut nicht nur uns, sondern leider auch die Katze, die sich hinundwieder ein Zubrot holt :motz: .
LATIMERIA
13.02.2004, 17:58
Hallo Ork.
Die Größe ist eher zweitrangig und es kommt immer darauf an ,was man pflegt und vor allem wie man es tut.
Da Goldfische nun mal sehr robuste und kaum krankheitsanfällige Fische sind muß man auch nicht allzuviel Aufwand betreiben.
Auch wir haben noch einen kleineren Teich( 2m³ )der als Goldfischteich
angelegt ist. Hier wurde aber meinerseits damals bewusst auf einen Filter verzichtet. Stattdessen legte ich einen kleinen Bachlauf an. Diesen habe ich in der Art gestaltet, so das es im Bachverlauf immer hier und da einige Vertiefungen ( Taschen ) gibt in denen sich der Schmutz so nach und nach ablagert. Zur Reinigung wird dann eben mal der Bachlauf abgeschaltet und die Taschen gereinigt.
Man kann auch mit wenig Aufwand, aber dafür mit umsomehr Phantasie
wunderbare Dinge gestalten.
An einem Teich an dem es nichts mehr zutun gibt, an diesem verliert man wahrschein's schneller die Lust.
Gruß
LATI
An einem Teich an dem es nichts mehr zutun gibt, an diesem verliert man wahrschein's schneller die Lust.
Gruß
LATI
Hi
Sowas gibt es nicht! Man hat immer was zu tun.
LATIMERIA
13.02.2004, 18:19
Hi Rainer.
Nicht so kleinlich sein.Arbeit ist nicht gleich Arbeit.
Gruß
WERNER
Hallo Latimeria,
Bodenabsaugung, großer Filter, Filterbürsten und dies alles für Karpfen, Respekt!
Oder haben vielleicht doch einige Karpfen bunte Flecken und eine fernöstliche Heimat ;-)
Wie dem auch sei, jedenfalls bist Du mit Deinen Berichten eine echte Bereicherung für unser junges Forum und dies verdient einen extra Applaus =D> =D>
Der Vergleich zu den Filtern die in Aquarien üblich sind, stimmt leider nur teilweise. In der heutigen „modernen“ Aquaristik kommen fast nur noch Topffilter zum Einsatz. Die haben zwar den Vorteil Platz zusparen, aber die biologische Filterung läst sich mit der eines Kammerfilters nicht vergleichen. Welches eigentlich schon die bakterielle Besiedlungsfläche beweisen sollte.
Sehr wichtig ist die Belüftung der einzelnen Filterkammern. Wie Du es richtig sagst, um die Bakterien mit Sauerstoff zu versorgen. Diese wiederum spielen im Kreislauf des Stickstoffs die Hauptrolle.
Was mich interessieren würde, wie hoch ist der Nitratwert am Filterausgang?
Gruß Michael :wave:
LATIMERIA
14.02.2004, 10:01
Morgen Michael.
Also hier, frisch aus der Kälte, meine Wasserwerte am Filterausgang:
NITRIT: NO² = 0,1 mg/l
NITRAT: NO³ = 60 mg/l
Also alles im grünen Bereich. Allgemein würde man ab einem NO² Wert
von 0,15 mg/l an einen Teilwasserwechsel denken müssen.
Wobei beim NO³ Werte bis um die 100 mg/l im Teich toleriert werden kann.
Ca. die Hälfte hiervon besitzt ja schon unser Leitungswasser.
@ ALL, diese Werte beziehen sich allerdings auf einen Koiteich. unerwähnt soll aber auch nicht bleiben das Karpfen ( Alttiere ) allgemein auch einen höheren Nitratwert ertragen, sofern dieser Wechsel nicht abrupt erfolgt.
Bei einem gutbepflanztem Teich dürfte der Nitratwert allerdings meist im grünen Bereich sein.
Da Nitrat ein Pflanzendünger darstellt, wird auch dieser, durch
die Wasserpflanzen wieder dem Wasser entzogen.
Was vergessen :?: :?: :?:
Gruß
LATI
Enrico Rudolph
14.02.2004, 10:07
hi lati
wie hoch oder wie tief ist dein pH-wert??
ich habe hier ein thema reingestellt über NITRIT ...
da geht hervor das NO2 werte erst ab 0,5 mg/l bei gleich zeitigen pH unter! 6,5 zu vergiftungen bei Fischen führt ....
unter AQ bedingungen(wird im teich nicht anders sein) bist du sollange du bei NO2 unter! 0,3mg/l bist im Grünen bereich !!
dein hoher NO3 wert wird sicherlich auch damit zutun haben das zur zeit die pflanzen winterschlaf machen....
mfg rudy :goofy:
LATIMERIA
14.02.2004, 11:10
Hallo Rudy.
Über meinen derzeitigen pH Wert kann ich dir gerade keine genauen Angaben machen.
Idealerweise wäre aber bei meinem Besatz ein Wert zwischen 6 u. 8
( Mist, hätte ihn sollen doch gleich mitmessen )
Nitritwerte über 0,1 mg/l Sagen aus, das eine Überbelastung meines Filters
( Biofilters ) durch zu hohe Besatzdichte oder zu starker Fütterung vorliegt.
Dies heißt wiederum: BEIM KOI !!!!! Wasser sickert laufend über diverse Körperzellen ein, welches er auch wieder ausscheiden muß.
Dadurch verliert er wichtige Stoffe die er wieder zum Ausgleich durch spezielle Körperzellen aus dem Wasser wieder zurückpumpen muß.
Dabei nimmt er auch bestimmte Schadstoffe ( Nitrit ) aktiv auf.
Dadurch können sich beträchtliche Mengen im Fischkörper ansammeln und zu Vergiftungen führen, auch wenn im Wasser die Konzentrationen
derselben eigentlich unbedenklich sind.
Im Umkehrfall kann es aber auch sein, das durch Ausscheidungen etc. die daraus entstehenden Verbindungen im Wasser zu groß werden und er sie nicht mehr ans Umgebungswasser abgeben kann.
Der Junge vergiftet sich von Innen heraus.
DESHALB IST DARAUF ZUACHTEN DAS DER NITRITGEHALT SO NIEDRIG WIE MÖGLICH GEHALTEN WIRD.
Nitrit entsteht aus Ammoniak + Sauerstoff infolge diverser Bakterien ( Nitrosomonas ) im Filter od. im ganzen Teich.
Da Nitrit alleine schon hochgradig giftig ist sollten wir sehen das erst kein solches in hohen Konzentrationen entsteht.( Es wandelt im Blut des Fisches
Hämoglobin in Methämoglobin um )welches den Sauerstofftransport zum Gewebe unterbindet. Kurzum die Koi sterben an Sauerstoffmangel trotz ausreichendem Sauerstoffgehalt im Wasser.
WIE SICH DAS GANZE INSGESAMT IM AQUARIUM VERHÄLT, DA BIN ICH ÜBERFRAGT.
Muß ich mich erst einmal schlau machen.
Gruß
LATI
Hoffe man kann es verstehen. :roll: ;-)
Hallo,
@Rudy, diese Probleme, saurer pH-Wert + Nitrit oberhalb von 0,4 mg/l sind in jeglicher Form der Aquakultur vergleichbar.
Gerade bei der Zucht und Mast von Salmoniden kann es dadurch zu akut auftretenden Problemen kommen.
@Lati, ach----- ach was-----doch Farbkarpfen :mrgreen:
Freut mich ganz besonders, da ich die Kerls auch habe und liebe.
Über Deinen Nitrat-Wert musst Du Dir keine Gedanken machen, lieber so als zu nieder. Letztendlich zeigt er Dir an, dass der Filter arbeitet.
Ein niedriger NO3 Wert würde mich allerdings beunruhigen und nach Schlammschichten, aneroben Zonen, suchen lassen.
Dies zeigt sich auch durch enormes Wachstum von Blaualgen und niederen Sauerstoff Werten an.
Für die Fische erhöht sich die Gefahr von bakteriellen Infektionen.
Gruß Michael :wave:
Hallo Lati und miteinander,
ich finde dies ist doch schon ein gutes Beispiel von "ist es jetzt ein Teich oder ein Aquarium"
Dann behandeln wir es doch auch als Aquarium.
Also woraus besteht denn die Einrichtung? Bodengrund, Pflanzen etc.?
Wieviel Karpfen welcher Größe schwimmen in deinem Aq.. äh Teich?
Evtl. reicht die biologische Filterung so nicht aus?
Grüße
Jani
Edit:
wie wäre es bei großer Belastung mit einem extra Klärteich?
LATIMERIA
15.02.2004, 10:42
Hallo Jani.
Als Aquarium würde ich sowas nicht gerade einstufen.
Ein Aquarium hat einem Teich voraus ,das man es seitlich auch noch einsehen kann.
Und ansonsten,.... ist es nun Neid oder Unwissenheit.
Eben deshalb würde ich es lieber vorziehen v. Karpfen.... zusprechen.
Letztendlich ist es doch auch nur ein Hobby wie jedes andere.
Und ich bin ganz gewiß nicht wegen diesen Farbflecken hier. :evil:
Also lassen wir es dabei.
Hab noch einen schönen Sonntag.
Gruß
LATI
Hallo Lati,
ich habe bei uns Zuhause in dörflicher Umgebung viele Heimteiche gesehen, die gerade im Sommer einfach nur eine "Grünliche Brühe" sind. Überall Schwebealgen und Grünalgen. Der Untergrund ist überhauptnichtmehr erkennbar ob Stein- oder Schlammboden. Ich bin mir sicher, dass diese Teiche überhaupt nicht gefiltert werden und wenn, dann maximal über eine Schwammfilter, der an einem kleinen Springbrunnen sitzt.
Wie verhält es sich denn im Sommer in Deinem Koiteich? Ist dieser immer schön klar? Wenn ja, muss ja Dein Selbstbaufilter eine enorme Reinigungsleistung erbringen. In welchem Zeitintervall muss er denn dann gereinigt werden.
Und eine kleine Bitte hätte ich. Du hast mich mit Deiner Filterbeschreibung neugierig gemacht. Ich würde mich riesig freuen, wenn Du mal mit ein paar Fotos und evtl. einer kurzen Bauanleitung (vielleicht bei der nächsten Filterreinigung, damit man auch alles besser erkennt) hier reinstelle könntest. Ich kann mir vorstellen, dass es Dir manch Teichbesitzer danken wird, vorallem wäre meine Neugirde befriedigt.
Hallo Lati!
Ich schließe mich Orks Wunsch nach Bildern an, denn auch ich kann mir nicht so recht vorstellen, wie dein Filter aussieht! Und interessiert bin ich daran sehr.
Eine weitere Frage habe ich noch:
Dein Teich faßt 25 Kubikmeter und das Volumen durchströmt den Filter 20x pro Tag. Das sind pro Stunde über 20.000 Liter. Was bringt da ein UV-Klärer? :crazy: Welches Modell hast du denn da?
Wozu braucht man in einem Teich überhaupt einen UV-Brenner?? :roll:
:wave:
Hm, hallo?
Latimeria, bist du wieder in die südafrikanische Meerestiefe abgetaucht? :-k
;-)
Hallo Aurum,
eigentlich wollte Lati noch einige Wasserwerte messen, er wird doch nicht etwa......... :crazy:
Wie lang so ein Quastenflossler unter Wasser bleibt, kann ich auch nicht sagen, aber warten wir halt noch ein paar Tage.
Sollte er nicht mehr auftauchen, so übernehme ich gern die Fragen :!:
Gruß Michael :wave:
Hallo Michael!
Sollte er nicht mehr auftauchen, so übernehme ich gern die Fragen
Ähm, und die Antworten? :mrgreen:
:wave:
Hallo Aurum,
...für die auch, klar doch ;-)
Schon mal ein Filter, Marke Eigenbau + Weiher
Grruß Michael
Hallo Michael!
Top-Bonsais! =D>
Und, ähm, die filtern?? :roll:
;-)
LG!! :wave:
Hallo Aurum,
und nun doch noch ein Bild vom Filter :-(
Gruß Michael :wave:
Wow! :shock:
Klasse Konstruktion! =D>
Was ist denn in dem hinteren Faß drinnen?
Ich muß ehrlich zugeben, ich habe mir jetzt ein Bild von deinem Filter machen können (bzw. du hast es ja gemacht), aber so richtig vorstellen kann ich mir das noch immer nicht. Wie laufen denn die Zu- und Abflußrohre in die Fässer?
Liebe Grüße!! :wave:
Hallo Aurum,
der Eigenbaufilter funktioniert wie jeder Kammerfilter, eine Kombination zwischen mechanischen und biologisch arbeitenden Filter.
Das größere schwarze Fass dient als mechanischer Vorfilter, der sogenannte Vortex.
In diesen wird das Teichwasser im untersten drittel eingespeist. Es rotiert im Fass und Schmutzpartikel setzen sich auf den Fassboden ab, wo sie per eingebauten Schieben manuell abgelassen werden. Über das eingebaute Standrohr fließt nun das vorgefilterte Wasser in die übrigen Filterfässer, wobei ein jedes Fass von unten nach oben durchströmt wird.
Als Filtermaterial sind im ersten Fass Filterbürsten eingehangen, die übrigen wurden mit Matten, Keramik und Filterwatte bestückt Das Filtermaterial ist so eingebracht, dass etwa 10 cm vom Fassboden frei bleiben und sich da Schlamm absetzen kann, der wiederum per Schieber abgelassen wird.
Die letzte Stufe dieses Filtersystems ist ein Pflanzenfilter. Eine gemauerte Grube, in der etwa 5m³ Blähton eingebracht wurden und dicht bepflanzt ist, Efeutute läst grüßen ;-)
Dieser Filter arbeitet nun schon seid Jahren mit sehr guten Ergebnissen, wobei ich persönlich einen großvolumigen Mehrkammerfilter, mit einer geringen Durchflussgeschwindigkeit, den Vorzug geben würde.
Gruß Michael :wave:
Feucht, bei 3°C
Hi Michael
na da bin ich ja mal beeindruckt. Ich geh mal davon aus, das du einen entsprechenden Besatz in dem Teich hast, der dieses Filters bedarf. Sieht ja schon riesig aus. Und 20.000 Liter die Stunde ist auch nicht schlecht. Eines Tages komm ich mir das mal anschauen.
Hallo Rainer,
bitte keine Missverständnisse, es ist nicht mein Weiher :!:
Da schwimmen nur Koi von mir, 16 Stück, in einer Größe von etwa 50 cm und ich schau ab und an nach meinen „Babys“
Noch ein Bild vom Pflanzenfilter
Gruß Michael :wave:
Hallo Michael!
Dieser Filter arbeitet nun schon seid Jahren mit sehr guten Ergebnissen, wobei ich persönlich einen großvolumigen Mehrkammerfilter, mit einer geringen Durchflussgeschwindigkeit, den Vorzug geben würde.
Also, noch größer, aber geringere Flußgeschwindigkeit? Klar, perfektionieren kann man sicher, nach oben sind da alle Grenzen offen. Mir gefällt, daß der Filter sehr gut durchdacht zu sein scheint (s. Schlamm-Schieber im unteren Faßteil usw.)
LG! :wave:
PS: Lieben dank, Michael, für die Fotos!! =D>
Hallo Aurum, @Gartenteichler,
kein Problem wegen der Fotos, jedenfalls jetzt nicht mehr ;-)
Große Filter müssen natürlich gut durchdacht sein. Leistet man sich den Lapsus auf die Schieber in den einzelnen Kammern zu verzichten, so muss bei jeder Reinigung das ganze Filtermaterial rausgeschlichtet werden und dies können schon einige Qubikmeter sein.
Wird aufs saubermachen verzichtet, so kommt es zu Schlammablagerungen auf den Böden der einzelnen Kammern. Wo sich im Schlamm anerobe Bakterien ansiedeln und ihre giftigen Stoffwechselprodukte ans Wasser abgeben.
Ein wichtiger Punkt, den man auch bei der Konstruktion eines Filters beachten muss, ist die Möglichkeit, den Filter in sich laufen zu lassen. Eben um bei Wartungsarbeiten Sauerstoffmangel in den Filterkammern zu vermeiden.
Um meine Meinung zu großen Filtern zu unterstreichen.
Wenn wir und die aeroben Bakterien nutzbar machen wollen, so müssen wir ihnen gute Lebensbedingungen schaffen. Das heißt, wir verwenden ein Filtermaterial mit rauher Oberfläche, dabei ist es wurscht welches wir verwenden.
Um nun möglichst viele Bakis zu haben, brauchen wir einen großen Lebensraum, sprich Filtervolumen. Je langsamer und länger das Wasser durch den Filter rauscht, um so länger ist die Kontaktzeit der Bakis mit den Teichwasser, um so größer der Effekt.
Ein Prinzip, welches ebenso für die Aquaristik gültig ist :!:
Gruß Michael :wave:
Roman König
06.04.2004, 12:57
hi!
alles gut und schön, aber, ich hab auch einen teich der glücklicherweise von einer unterirdischen quelle gespeist wird.
wird auch der grund sein daß ich komplett ohne filter auskomme. er kippt zwar ein paar mal im frühjahr und im sommer, aber wenn das passiert , saug ich den mulm mit einem nasssauger ab und das wars auch schon wieder. fischmäßig hab ich koi's, spiegelkarpfen, rotfedern und noch so einerlei drinnen. füttern ? wenig bis gar nicht ! in der natur füttert ja auch niemand! und trotzdem, ausfälle gleich null, es sei denn es stirbt mal wer an altersschwäche oder meine katzen haben mal wieder appetit auf fisch, was mir zwar mißfällt, ich aber nicht verhindern kann. ich mag einfach keine goldfische (im wohnzimmer auf dem teppich) das wiederum verstehen meine zimmertiger überhaupt nicht daß ich die reste ihrer beutestücke nicht mag.
also ich komme ohne technik und futter sehr gut aus und die population hält sich in einem vernünftige´m rahmen.
roman
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