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Alt 08.07.2004, 20:57
Rainer
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Ort: Berlin
Standard Ohrgitterharnischwelse: Otocinclus - Artenbeschreibung

Artenbestimmung Otocinlcus

Gattung: Otocinclus
Ordnung: Siluriformes
Familie: Harnischwelse (Loricariidae)
Unterfamilie: Hypoptopomatinae

Namenserklärung:
Der Begriff stammt von ous (im genitiv: otos) was soviel heißt wie Ohr und [kinklis] was "Gitter" bedeutet. Der Begriff Ohrgitter bezieht sich auf den gitterartigen Hinterschläfenknochen. Daher der Begriff Orhgitterharnischwels.

Viele Aquarianer pflegen in weichem Wasser gerne Otocinclus. Sie werden zu Tausenden aus Südamerika importiert und im Handel verkauft. Aus dem ersten Blick sehen sie sich zwar alle recht ähnlich, aber wenn man genau hinschaut, sieht man das es sich oft um mehrere Arten handelt. Diese haben auch verschiedene Ansprüche an die Umgebungstemperatur, die berücksichtigt werden sollte. Oft gekauft wird der Otocinclus affinis. In der Literatur wird er als nicht so kälteempfindlichen Wels dargestellt. Nur kann man im Handel keine O. affinis erwerben. Sie werden nur sehr selten eingeführt. Die im Handel Üblichen werden in der Nähe von Manaus gefangen und haben daher schon andere Ansprüche an die Temperatur, da Manaus nur wenige Kilometer vom Aquatör entfernt ist, und entsprechende warme Gewässer führt. Daher sind die Handel angeboten Otocinclen meist O. macrospilus und O. hoppei. Ferner ist O. vittatus häufig zu bekommen, in letzter Zeit taucht auch O. zebra häufiger im Handel auf. Ist aber unbezahlbar teuer.

Die häufigsten im Handel angeboten Otocinclus Arten:


v.lks.n.r.: O. macrospilus, O. hoppei, O. vittatus

Hat man nach dem Kauf die Fische langsam an das eigene AQ Wasser gewöhnt und umgesetzt, dann sollten sie erstmal mit Frost- oder Lebendfutter (Artemia) aufgepäppelt werden. Wasserflöhe und Mückelarven (gefroren) helfen den Tieren schnell wieder zu Kräften zu kommen, nachdem sie den ganzen Fang-, Transport- und Verkaufsstress hinter sich gebracht haben.

Da die Taxonomie für die Otocinclen nie wirklich durchschaubar war, wurde im letzten Jahr die Klassifiezierung erneut durchgeführt. Dadurch wurden mehrere Otocinclen umklassifiziert. Bei der Bezeichnung Otocinclus bleiben:
Otocinclus hoppei
Otocinclus macrospilus
Otocinclus bororo
Otocinclus hasemani
Otocinclus huaroani
Otocinclus mariae
Otocinclus mimulus
Otocinclus mura
Otocinclus vestitus
Otocinclus vittatus
Otocinclus xakriaba
Otocinclus cuxaxari

inzwischen wurden aber schon wieder weitere Arten entdeckt. Zum Beispiel O. mimulus.

Umklassifiziert wurden folgende:

Otocinclus affinis Steindachner, 1877 ----> Macrotocinclus affinis (Steindachner, 1877)
Otocinclus cephaloacanthus Miranda Ribeiro, 1911 ----> Otothyris lophophanes (Miranda Ribeiro, 1911)
Otocinclus depressicauda Miranda Ribeiro, 1918 ---->Hisonotus depressicauda (Miranda Ribeiro, 1918)
Otocinclus fimbriatus Cope, 1894 ----> Macrotocinclus flexilis (Cope, 1894)
Otocinclus arnoldi Regan, 1909 ----> Macrotocinclus flexilis (Regan, 1909)
Otocinclus flexilis Cope, 1894 ----> Macrotocinclus flexilis (Cope, 1894)
Otocinclus francirorochai Ihering, 1928 ----> Hisonotus francirorochai (Ihering, 1928)
Otocinclus gibbosus Miranda Ribeiro, 1908 ---->Lampiella gibbosa (Miranda Ribeiro, 1908)
Otocinclus notatus--> Macrotocinclus notatus
Otocinclus joberti Vaillant, 1880 ----> Hypoptopoma joberti (Vaillant, 1880)
Otocinclus leucofrenatus Miranda Ribeiro, 1908 ----> Hisonotus leucofrenatus (Miranda Ribeiro, 1908)
Otocinclus maculicauda Steindachner, 1877 ---->Parotocinclus maculicauda (Steindachner, 1877)
Otocinclus maculopinnis Regan, 1912 ---->Hisonotus maculipinnis (Regan, 1912)
Otocinclus nigricauda Boulenger, 1891 ----> Hisonotus nigricauda (Boulenger, 1891)
Otocinclus obtusus Miranda Rbeiro, 1911 ---->Pseudotothyris obtusa (Miranda Rbeiro, 1911)
Otocinclus paulinus Regan, 1908 ----> Hisonotus paulinus (Regan, 1908)
Otocinclus spectabilis Eigenmann, 1914 ----> Nannoptopoma spectabile (Eigenmann, 1914)
Otocinclus tietensis Ihering, 1907 ----> Pseudotocinclus tietensis (Ihering, 1907)

wobei auffällig ist, das die drei vorher verschieden klassierfizierten Arten Otocinclus fimbriatus, Otocinclus arnoldi und Otocinclus flexilis jetzt unter einem Namen Macrotocinclus flexilis geführt werden. Aus O. affinis wurde Macrotocinclus affinis. Die Parotocinclus Arten sind leicht erkennbar an der sog. "Fettflosse". Sie befindet sich auf halber Länge zwischen Caudal und Dorsalflosse und ist deutlich sichtbar. Otocinclus und Macrotocinclus besitzen KEINE Fettflosse.

Anatomie und Erkennungsmerkmale der Otocinclus Familie:Die Ohrgitterharnischwelse besitzen aufgrund ihrer Familienzugehörigkeit eindeutige anatomische Merkmale die bei allen gleich sind.

Dazu gehören, das die Dorsale, Pectorale und Ventrale jeweils 7 Flossenstrahlen aufweisen. Die Flossenstrahlen spreizen sich, sind ab ca. der Mitte der Flosse Y-förmig. Der erste Flossenstrahl ist meistens dicker und länger. Er läuft spitz zu und ist auch meist anders gefärbt und nicht typisch milchig durchsichtig. Diese Stachel sind nicht die einzigen.
Der gesamte Kopfbereich ist mit Schuppen bestückt, die kleinen Stacheln versehen sind (Odontoden). Diese Schuppen ziehen sich über den ganzen Körper. Dadurch fühlen sie sich oberflächlich etwas "rauh" an.

Die Standardlänge (SL) beträgt meist um die 3,4 cm. Die kleinsten ausgewachsen, vermessenen Otocinclen waren knapp 1,0 cm, die längsten 4,5 cm lang. Der Rücken ist konvex gekrümmt, der Verlauf von Dorsale zur Analen fast geradlinig. Die Augen sind relativ groß und betragen in ihrem Durchmesser zwischen 17 und 21% der Kopflänge. Die Augen sind von hinten (Blick von der Analen her) nicht sichtbar. Von oben betrachtet sind die Otocinlen am ersten Flossenstrahl der Dorsalen am breitesten. Der Kopf läuft spitz zu, da Maul etrem unterständig und unterhalb des vorderen Kopfbereiches plaziert. Sie besitzen somit eine Art "Nasenspitze" die auch mit Odontoden besetzt sind.


Mikroskopaufnahme ©S. A. Schaefer, Odontoden im Kopfbereich eines O. vittatus

Mandibular und maxilär besitzen die O. Zähne, mandibular (unterkiefer) 12 - 20 und maxilär (oberkiefer) 14 - 30. Dies ist widerum je nach Art unterschiedlich.

Um das mit den Zähnen mal zu verdeutlichen:


Deutlich zu sehen. Otocinclus hat Zähne. Auch die Odontoden im Kopfbereich sind sehr gut zu erkennen.
©S. A. Schaefer


Nachfolgende Tabelle zeigt die anatomischen Unterschiede in Seitenbeschuppung und Zahnanzahl:



Um die einzelnen Arten wirklich genau zu differenzieren bedarf es der Schuppenzählerei. Die Lateral Schuppen an den Seiten sind bei jeder Art anders angeordnet. Als Beispiel:

c: Otocinlcus vestitus
d: Macrotocinclus flexilis
e: Otocinclus caxaxari
f: Otocinclus hasemani
g: Otocinclus mura
h: Otocinclus xakiriaba



Zeichnungen ©S.A. Schaefer

Färbung:
Alle Otocinclus Arten weisen ähnliche Farbmerkmale auf.
Dazu gehört der typische Seitenstreifen in dunkelgrauer bis schwarzer Färbung. Je nach Art ist er breiter oder schmaler, durchgehend, unterbrochen oder fragmentiert. Er ist jedoch immer in einer Form vorhanden. Der Schwanzwurzelpunkt ist bei O. immer vorhanden. Form, Größe und Farbe variieren aber dabei. Am deutlichsten und ausgeprägesten ist er bei O. macrospilus sichtbar. Das Merkmal unterscheidet sich nocheinmal dann in "durchgängig" also in ganzer Breite der Schwanzwurzel oder in anteilig zentriert.
Der Rücken ist immer antrazit-beige. Auch dort variiert je nach Art die Helligkeit, Muster und Farbschlag.
Die Unterseite ist immer hell gefärbt, meist weiß, schwach durchsichtig. Die Bauchhöhle ist von außen erkennbar, genauso wie Kiemen.
Bei O. xakriaba, O. mimulus weisen an der Seite über den Ventralen einen schwarzen Fleck auf. So hat jede Art ihr spezifisches Aussehen, anhand dessen sie recht leicht unterschieden werden können.

Verbreitung:
Die bereits klassifizierten Otocinclus Arten stammen aus den unterschiedlichsten Ländern Südamerikas. Von Venezuela über Paraquay bis runter nach dem südlichen Argentinien sind sie anzutreffen. Die nördlich beheimateten Arten sind dabei ein wesentlich wärmeres Klima gewöhnt als die südlich gefunden Arten.


Bislang bekannte Fundorte von Otocinclus Arten (S. A. Schaefer)

Habitate:
Otocinclen haben sich an die verschiedensten Arten von Gewässer angepaßt. Man findet sie im Weiß-, Klar-, und im Schwarzwasser. In fast ausgetrockeneten Tümpeln, wie auch in schnellen Flußläufen, die aus den Gebirgen kommen. Bevorzugt halten sie sich in Bereichen von Treibgut, Pflanzen und im Wasser liegendes Geäst auf. Wichtig ist daher die Tatsache anzusehen, das sie im Aquarium eine Wurzel benötigen oder die Nahrung entsprechenden Holzanteil aufweist. Die Wasserwerte sind entsprechend. Während im Schwarzwasser der pH und der Leitwert sehr gering ausfallen ist Weißwasser wesentlich mineralstoffreicher und der pH Wert ist fast neutral (~7). Dies kann sich aber schnell ändern, wenn die Regenzeit einsetzt. Weißwasser wird zu Schwarzwasser und umgekehrt. Die Wasserwerte verändern sich über Monate lang stetig, da spätestens im Sommer und Wassertiefstand komplett gegensätzliche Werte herrschen können. Die weit verbreitete Meinung, das diese Habitate extrem sauerstoffreich sein sollen ist allerdings ein Märchen. Ein fast ausgetrockneter Tümpel erhält nur noch Sauerstoff durch die Oberflächendiffusion, dort ist der Sauerstoffgehalt auch aufgrund der hohen Wassertemperatur an der untersten Grenze. Auch im Aquarium ist der empfohlene hohe Sauerstoffgehalt nicht notwendig für die Haltung. Die Welse besitzen eine Art angepasstes Hämoglobin, welches Sauerstoff wesentlich effektiver als bei anderen Fischen aufnehmen kann. Außerdem sind sie auch Darmatmer und stoßen zeitweise blitzschnell einzeln zur Oberfläche um Luft "zu holen". (Armbruster) Das tun sie immer, es ergibt sich daraus kein Verdacht auf Sauerstoffmangel wie oft irrtümlich behauptet wird. Corydoras Arten tun dies auch immer und nicht nur bei Sauerstoffmangel. Nur steigen diese Tiere meist im Schwarm auf (C. pygmaeus).
In der Trockenzeit wenn die Wasserspiegel bedrohlich sinken, sterben viele Otocinclen durch Austrocknung oder als Beutetier für andere Tierarten, die schon am Rand des Gewässers auf die Austrocknung warten. Diese saionelle Bestandsschwund beeinträchtigt die Populationen aber nicht wirklich. Außerdem sterben in einer solchen Saison weitaus mehr Tiere, als die gesamte Anzahl, die aus den Gewässern an Zierfischhalter exportiert werden. Die größten Welsvernichter sind allerdings die Industrie, Edelmetallsucher und Biotopvernichter. Der Schaden dadurch übersteigt den Import bei weitem! Dies nur als Info.

Zucht:
Die wenigsten Otocinclen Arten konnten in Gefangenschaft wirklich nachgezüchtet werden, daher sind ausnahmslos alle Tiere die man kaufen kann, Wildfänge. Alle Zuchten in Gefangenschaft sind Zufallszuchten und erfolgten kurz nach dem Import. Bei längerem AQ Aufenthalt ist selten die Zucht gelungen bislang, die mir bekannt wurde außer Otocinclus spec. Paraquay, O. vestitus, O. hoppei, Hisonostus cf. laevior, H. notatus und P. maculicauda (Doc Kremser).

Auflistung der einzelnen Arten:

O. vittatus
( Regan, 1904)

eindeutige Merkmale lassen Missverständnis nicht zu. Außer die fast nicht zu unterscheidenden Arten von O. mariae und O. hasemani. Alle drei sind optisch nicht zu unterscheiden. Alle drei besitzen durchgehende Seitenstreifen mit dem daran endenen Schwarzwurzelpunkt, der nur ca. 50 - 75% der Breite der Schwanzwurzel einnimmt. Der dunklere Rücken und das nach hinten höher gezogene Rückenmotiv sind ein ErkennungsmerkmalDie Männchen sind auffällig kleiner als die Weibchen, die durchaus 4,5 cm lang werden. Häufig sind sie etwas blasser gefärbt als die Männchen. Eindeutig ist jedoch das weiße Band über der Seitenlinie, die nach vorne hin abnimmt. Daran ist O. vittatus immer eindeutig zu identifizieren. Das Auge und Iris sind immer rund. Es fehlt beim vittatus das Iris Diverticulum welches bei O. hasemani als eindeutiges Identifizierungsmerkmal gilt.


Otocinclus vittatus (www.fishbase.org)

O. macrospilus
( Eigenmann & Allen, 1942)

Auch er besitzt eindeutige Merkmale. Sein Rücken ist immer ungleichmäßig gemustert. Die Farbe kann dabei variiern, ist aber immer
beige-grau bis schwarz. Der Schwanzwurzelfleck ist immer recht intensiv und verläuft über die ganze Breite der Schwanzwurzel. Die Musterung am Rücken kann manchmal ausgepräge und klare Strukturen aufweisen, manchmal aber auch verwaschene (O. hoppei ähnlich) Strukturen zeigen und undeutlicher erscheinen.


Otocinclus macrospilus (©Remo Wiechert)


Otocinclus macrospilus (©Remo Wiechert)

O. hoppei
(Miranda, Ribeiro 1939)

O. hoppei besitzt ein eindeutiges Merkmal, das ihn von allen anderen unterscheidet. Der Schwanzwurzelpunkt ist schwach ausgeprägt. Dieses Merkmal findet man nur bei O. hoppei. Er wirkt eher grau als schwarz und kann verwaschene Formen zeigen. Der Seitenstreifen ist durchgehend bis zum Schwanzwurzelpunkt und kann auch verschiedene Pigmentierungen aufweisen. Der Rücken ist durchgehend dunkler gefärbt und ist meist glecihmäßig im Muster. Ab dem Bereich der Dorsalen kann der Rücken auch macrospilus typische Muster aufweisen. Meist sind diese jedoch schwach ausgeprägt.


Otocinclus hoppei Foto© R. Schmitt


O. hoppei (Urheber nicht bekannt)

O. bororo
( Schaefer, 1997)

Otocinclus bororo wurde bislang nur im südwestlichen Brasilien registriert.
Das einzige Merkmal ist die eindeutige Zeichnung des Schwanzwurzelpunktes. Ansonsten sieht O. vestitus sehr ähnlich obwohl seine Verwandschaft zu O. huaorani am nächsten ist.
Die Odontoden sind im Kopfbereich größer als am Rest der Körpers . Stark vergrößerte Odontoden befinden sich in Bereich der Pectoralflosse.

Otocinclus bororo ©Zeichnung S.A.Schaefer

O. caxaxari
( Schaefer, 1997)

Das Fehlen von typ. Schuppen im Lateralbereich und der rundlichen Form wurde O. caxaxari als eigene Art betrachtet. O. caxaxari kann von O. mura nur durch die Anzahl der Lateralschuppen unterschieden werden. O. mura besitzt 24, O. caxaxari 25.


Otocinclus caxaxari ©Zeichnung S.A.Schaefer
Der Name erhielt O. bororo von dem gleichnamen Eingeborenenvolk welches dort in den Tiefebenen lebt.



O. huaorani
(Ibarra and Stewart 1989)

Aufgrund der unterschiedlichen Anzahl an Zähnen wurde O. huorani als eigene Art klassifiziert. Die Anwesenheit von 24 und mehr premaxillaren Zähnen und 20 oder mehr mandibularen Zähnen unterscheidet sich von den anderen Otocinclen, außer O. mura und O. bororo. Von O. mura kann er nur an der Art der Zähnen unterschieden werden. Sie sind bei O. huaorani kurz, aber stumpf an der Spitze. Der Unterschied zu O. bororo besteht nur in ein "paar" Farbpigmenten am Kopf und am Rücken zwischen Dorsalen und Caudalen. Seinen Namen hat O. huaorani von von einem gleichnamigen Eingeborenvolk vom oberen Rio Napo / Equador. Die Hoauranis wurden wurden erst 1920 entdeckt.


Otocinclus huaorani ©Zeichnung S.A.Schaefer



Otocinclus huaorani ©Abbild. mit freundl. Genehmigung von Ute Schössler http://www.ute.ubaqua.de )


O. mura
(Schaefer 1997)

O. mura ist fast gleichartig gefärbt wie O. vestitus. Der breite, durchgehende Seitenstreifen ist breiter als bei O. vittatus. Die Caudale weist am ersten Flossenstrahl ein Muster auf, die Ventralen sind durchsichtig. Insgesamt ist die Schwanzwurzel etwas breiter als bei den anderen Otocinclus Arten. Das zweistreifige halbrunde Muster an der Schwanzflosse, welches aus dem Schwanzwurzelfleck austritt ist auch ein markantes Merkmal dieser Art. Die Schuppenanzahl lateral an der Seite beträgt 22 - 24. O. mura besitzt ein schwaches preanales Schild. Odontoden verbreiteten sich auf Kopf und Körper, die am Kopf sind nur unwesentlich kleiner als die am Körper sitzenden Odontoden. Vergrößerte Stachel befinden sich im Bereich der Brustflosse Richtung Schwanzflosse. Die Männchen besitzen keine vergrößerten Odontoden im Bereich der Ventralen und Caudalen. Wie bei den meisten Otocinclen ist auch hier der Name eines nativen Eingeborenvolkes verwandt worden. Die Mura leben im mittleren Bereich des Rio Solimòes, und bewohnen inzwischen den kompletten Flußbereich. Sie haben sich im 17. Jhdt. jeglicher Kolonialisierung widersetzt.


Zeichnung O. mura © Schaefer


O. hasemani
(Steindachner 1915)

Verwechselt wird er oft mit O. vittatus und O. mariae. Einziger Unterschied ist das Iris Derviticulum, welches bei O. hasemani ausgeprägt ist und bei den anderen fehlt. O. hasemani zeigt seitlich einen breiten, durchgehenden Seitenstreifen mit teilweise fleckigem Charakter. Die Caudalfärbung besteht aus zwei parallelen W- förmigen Pigmentierungen mit unregelmäßiger Pigmentierung an den äußeren Strahlen.

O. "zebra" spec II


Otocinclus zebra ist eindeutig an seiner Färbung zu erkennen. Die zebraartigen Querstreifen gaben ihm seinen Namen. Einst als Otocinclus spec. II erfaßt ist er heutzutage unter dem Namen O. zebra im Handel erhältlich. Er wird erst seit 2002 in Europa importiert. Fanggebiete werden geheim gehalten um die Preise stabil zu halten. Ein O. zebra kann durchaus schonmal 15 - 17 Euro im Laden kosten. Da die Infos über O- zebra sehr spärlich sind, kann ich hier nur über erfolgreiche Haltungsbedingungen berichten. Die Hatungstemperatur liegt bei 24- 26 °C, Wasserwerte sind artuntypisch. Auch härteres Wasser vertragen sie nach der Eingewöhnug sehr gut. Der Ph kann dabei ruhig schonmal bei 7,5 liegen. Ein Hinweis auf einen Klarwasserbewohner, der wahrscheinlich Gebirgswasser gewohnt ist. Er ist ein Allesfresser, wobei der tierische Proteinanteil höher sein sollte als bei anderen Otocinclus. Herkunft wahrscheinlich Peru. Standardlänge ~ 4cm, Seitenstreifen angedeutet erkennbar in den Querstreifen. Schwarmfisch. Haltung ab 8 Tieren aufwärts. Die Temperatur im Becken darf 26 °C nicht dauerhaft überschreiten!


Otocinclus zebra © De Maanvis

O. "negros" spec paraquay

O. "negros" ist ein Synonym zu O. sp. "Paraguay", der von Evers u.a. als LG2 bezeichnet wird. Er ist ein farblich untypischer Otocinclus. Seine dunkle Färbung bzw. Muster mischt sich mit hellen streifenartigen Unterbrechungen, brachten ihm den Namen O. negros ein. Klassifiziert ist er aber als O. spec.
Er stammt aus dem etwas kälteren Paraquay aus dem Rio Paranà unterhalb des Staudamms. Ihre Haltungstemperatur beträgt 18° - 22 ° C.
Anfänglich verwechselte ich ihn mit O. paulinus ( jetzt Hisonotus paulinus), der aber im Gegensatz zu O. negros weiter nördlich angesiedelt ist. Die Lateral Schuppen an der Seite betragen nach meiner Zählung 18, kann aber sicher variieren. Die Unterseite von O. negros ist am Unterkiefer mit recht langen Odontoden besetzt, die sich über die den ganzen unteren Bereich zum Schwanz hin fortsetzen. Die Standardlänge beträgt zwischen 20 - 32 mm. O. negros ist die mir einzig bekannte Art, die sich gezielt in Gefangenschaft vermehren lässt. Deutlich erkennbar das Iris Diverticulum.


O. spec. paraquay ©R. Schmitt


O. spec. paraquay ©R. Schmitt


O. spec. paraquay ©R. Schmitt


O. spec. paraquay ©R. Schmitt


Odontoden an der Ventralen sind deutlich sichtbar. O. spec. paraquay ©R. Schmitt

O. mariae
(Fowler 1940)

Otocinclus mariae besitzt meist einen durchgehenden Seitenstreifen, der zur Caudalen hin unregelmäßig erscheinen kann. Ein Rückenmuster ist manchmal zu erkennen. Er ist kaum zu unterscheiden von O. vittatus oder O. vestitus. O. mairae besitzt kein Diverticulum im Auge. Die Unterscheidung der einzelnen Arten ist mit gewöhnlicher Betrachtung nicht möglich (!) Der Schwanzwurzelfleck ist nicht über die ganze Breite der Schwanzwurzel sichtbar. Die Schwanzfärbung besteht aus den parallelen W- Förmigen dunklen Streifen, wie bei den meisten Otocinclus Arten.

O. xakriaba
(Fowler 1940)
ausgesprochen [Shakriabà]

Das Nichtvorhandensein der post-rostalen Schnauzenschuppe und das Iris Diverticulum machten O. xakriaba zu einer eigenen Art. Optisch ist er verwandt mit Macrotocinclus flexilis. Sein Rücken ist oliv-grün bis braun und in der "zweiten" Schicht mit reflektierenden glodfarbenen Punkten unterlegt. Vor allem im Kopfbereich, der Seitenflanken und Schnauze. Seinen Namen hat er von einem Eingeborenenstamm am Sao Fransiscò erhalten. Die Chakriaba waren nicht sehr erfolgreich in der Vermeidung im Umgang mit der westlichen Zivilisation und haben entsprechend darunter gelitten.


Otocinclus xabriaba © S. A. Schaefer


Haltung im Aquarium:

Otocinclus Arten bevorzugen weiches, leicht saures Wasser. Die ist aber je nach Art wiederum unterschiedlich und im AQ sind sie in der Lage sich an verschiedene Wasserbedinungen anzupassen. Zu hart und alkalisch darf das Wasser aber nicht sein. Im natürlichen Habitat wechseln die Wasserwerte je nach Jahreszeit und Einfluß. Der Otocinclus muss sich somit drauf einstellen und ist die Anpassung gewohnt. Die Wasserwerte im Habitat schwanken bei allen Arten zwischen einem pH von 4,5 -7,5.
Leitwert zwischen 40 und 500 µS.
Jede Art bedingt aufgrund der Herkunft verschiedener Haltungstemperatur:



soweit bekannt sind diese oben eingetragen.

Sie sollten immer nur im Schwarm gehalten werden, da sie sonst ihr Sozialverhalten nicht ausleben können und vereinsamen. Ein Trupp von 8 Tieren sollte mind. gehalten werden. Erst im Schwarm kann man das wirkliche Verhalten der Otocinclen beobachten. Da sie eh dämmerungsaktiv sind, kann es in hell beleuchteten Becken dazu führen, das der Schwarm erst abends aktiv wird. Tagsüber verstecken sie sich geschickt zwischen Einrichtung und Bepflanzung. In dunkeleren Becken oder in Becken mit hoher Beatzdichte sind sie auch tagsüber zu sehen.
Otocinclen werden im Durschnitt 2 - 3,5 Jahre alt. Es wurde aber auch schon von 4 Jährigen Tieren berichtet die im AQ gehalten wurden.

Futter: In erster Linie fressen Otocinclen Algenbeläge von Pflanzen und Einrichtungsgegenständen ab. Die damit aufgenommenen Mikroorganismen zwischen den Algen sorgen für den entsprechenden tierischen Proteinanteil. Otocinclen sind Allesfresser. Sie knabbern gerne an Gemüse (Zuccini, Auberginen, rohe Kartoffeln, blanchierter Spinat und Feldsalat, Salatgurke und Paprika, wobei letztere aufgrund ihrer "Verseuchung" nur bedingt gefüttert werden sollten.), an toten Tieren, an Pflanzen und an Holz. Der Holzanteil (Zellulose) ist scheinbar wichtig für die gesunde Ernährung der Otocinclen. Dieser kann, wenn keine Wurzel vorhanden, durch sog. Welstabs mit Holzanteilen zugefüttert werden. Auch Frostfutter wird gerne vom Boden gelutscht, zumindest fallen sie über das her, was andere Fische nicht vom Boden aufnehmen.

Inzwischen bereite ich das Futter für die Otocinclen selbst zu. Dazu trockne ich Spinat, Feldsalat und Zuccini und zerreibe dies zu Pulver. Einen Teil Spirulina Algen hinzugeben. Dazu gebe ich gefrorene Wasserflöhe (vorher gut durchgespült) oder anderes Frostfutter (rote oder weiße Mückenlarven). Dazu kommen noch zerriebene Welstabs von (JBL) bis alles eine schöne Matsche ergibt. Das frier ich dann entweder wieder ein in kleinen Portionen oder trockne es im Backofen bei 60 °C. Das getrocknete Futter kann dann ins Becken gerieben werden. Die Mückenlarven oder Wasserflöhe sorgen für den Anteil an tierischem Protein, der wichtig für die Versorgung der Otos ist.

Oft werden Otocniclus Arten wegen der Algenbekämpfung eingesetzt. Diese Arbeit erledigen sie recht effektiv, es werden aber nicht alle Algen gefressen. Faden oder Bartalgen werden verschmäht. Aber die normalen Kieselalgen oder Schmieralgen (wie immer man sie nennen mag) stellt den Hauptanteil der Nahrung dar. Trotzdem sollte man zufüttern. OFt hört man von verhungerten Otocinclus Arten im Aquarium, die nur gekauft wurden um der Algen Herr zu werden. Haben sie diese in den ersten Tagen vertilgt muss zugefüttert werden. Eine Gurke oder Spinat einmal die Woche ist zu empfehlen. Spinat und Feldsalat werden meist erst genommen, wenn die pflanzl. Struktur zerfällt, also sich zersetzt. Dies ist auch der Grund, wieso Otocinclus keine gesunden Pflanzen frißt. Erst sich zersetzende Blätter werden gefressen. Einzige Ausnahme die ich beobachte konnte waren junge Valisnerien, aber 100% sicher bin ich nicht, ob sie es wirklich waren.

Vergesellschaftung:Otocinclus ist ein friedlicher, harmoniebedürftiger Harnischwels. Sind sehr gut mit aller Art von Fischen zu vergesellschaften, wenn diese nicht aggressiv sind und die Otos in Ruhe lassen. Lediglich die Wasserwerte sind zu beachten. In der freien Natur leben sie neben zahlreichen Corydoras Arten, Buntbarschen, Salmlern und anderen Gattungen.




Referenzen:

- abgeb. Fotos: Die meisten Fotos wurden mir zugesandt oder in Foren zur Verfügung gestellt. Teilweise sind mir die Urheber daher unbekannt, da ich in der Masse der Fotos den Überblick verloren habe, wer mir was gegeben hat. Copyrightnotizen füge ich gerne nach. Einwände gegen die Abbildung nehme ich natürlich auch entgegen.

-Schaefer, S. A. 1997

The neotropical cascudinhos: Systematics and biogeography of the
Otocinclus catfishes (Siluriformes: Loricariidae)
Proceedings of the Academy of Natural Sciences of Philadelphia 148: 1-120

- T. E. Axenrot, Sven O. Kullander
Corydoras diphyes (Siluriformes: Callichthyidae) and Otocinclus mimulus (Soluriformes: Loricariidae) two new species of catfishes from Paraguay, a case of mimetic association

- H. Hieronimus: Welse:Biologie und Haltung in der aquaristischen Praxis,Welse, Ulmer Verlag.1989



Copyrighthinweis:
Beitrag © Rainer Schmitt
mit freundlicher Unterstützung von Remo Wiechert und dem www.biotop-forum.at
©
Fotos: Otocinclus macrospilus - Remo Wiechert
Otocinclus huaorani - Ute Schössler
Otocinclus spec. paraqay - Rainer Schmitt
Otocinclus hoppei - Rainer Schmitt

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Teilweise sind Angaben unvollständig, weil ich es entweder nicht recherchieren konnte, oder die Angaben für nicht für zuverlässig hielt.
__________________
Gruß
Rainer


Nichts im Universum ist ohne Wert, denn die Natur tut nichts vergeblich (Aristoteles)
Ein böses Wort ist wie ein Stein, der in einen Brunnen geworfen wird: die Wellen mögen sich glätten, doch der Stein bleibt. (Konfuzius)

http://knipsfisch.de
Rainer ist offline   Mit Zitat antworten
    #2
Alt 08.07.2004, 21:17
Quaderfisch
 
Benutzerbild von Quaderfisch
 
Registriert seit: 10.02.2004
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Na bumm. Jetzt wissen wir´s recht genau, was für Otos da bei uns herumschwimmen.

Ich bin erstmal sprachlos.

Bis ich da durch bin, wird etwas Zeit vergehen.
Hochachtung vor dieser Arbeit (Echte Erbsenklauberei, scheint mir) !

Grüsse
Jürgen
Quaderfisch ist offline   Mit Zitat antworten
    #3
Alt 09.07.2004, 13:43
Ork
 
Benutzerbild von Ork
 
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Ort: Dresden
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Hallo Rainer,

das "Buch" druck ich mir aus und nehe es in den Urlaub mit. Da kann ich ein bisschen schmögern. Das ist ja eine echt interessante Arbeit. Meinen Dank für Deine Mühen!!!
__________________
Alles Gute, Ork.
Ork ist offline   Mit Zitat antworten
    #4
Alt 09.07.2004, 19:46
Bembeltown
 
Registriert seit: 30.01.2004
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Hallo Rainer

was soll man da noch viel zu sagen außer allergrößten Respekt für Deine Mühe

Ich werde mir die Beschreibungen ausführlich zu Gemüte führen.

Besten Dank nochmal

Gruss Thomas
Bembeltown ist offline   Mit Zitat antworten
    #5
Alt 09.07.2004, 20:09
Seb
 
Registriert seit: 06.02.2004
Ort: Mühlheim a.M.
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Rainer HUT AB ,

Wirklich gelungen und einfach nur Wow
__________________
Mit freundlichen Grüßen

Seb
Seb ist offline   Mit Zitat antworten
    #6
Alt 09.07.2004, 23:35
Schwerti
 
Benutzerbild von Schwerti
 
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Ort: Detmold
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Hallo Rainer,

wirklich ein super Werk das hier geschaffen wurde! Respekt!!!

Könnte glatt als Doktorarbeit durchgehen!

Lieben Gruß

Martin
Schwerti ist offline   Mit Zitat antworten
    #7
Alt 10.04.2008, 16:22
callicore08
 
Registriert seit: 10.04.2008
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Hallo Rainer,

Dein Beitrag ist einer der ausführlichsten zur Artenbestimmung von Otocinclus. Deshalb hätte es mich gefreut den Beitrag mit den Abbildungen zu sehen. Allerdings wird nur ein Bild (von Otocinclus zebra) angezeigt. Sehr spannend für mich wären va. die mikroskopischen Abb. und die zur Beschuppung.

Wäre Dir für Hilfe dankbar.

Lieben Gruß, Callicore08
callicore08 ist offline   Mit Zitat antworten
    #8
Alt 10.04.2008, 21:07
Baumfalke
 
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Hi,

ich kann dir nun nicht gerade die entsprechenden Bilder zeigen, aber vielleicht hilft dir das etwas weiter:

http://www.remowiechert.de/otobestimmung.html
Baumfalke ist offline   Mit Zitat antworten
    #9
Alt 22.12.2010, 17:54
Rainer
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Ich sehe gerade das der ursprüngliche Beitrag total verfrimmelt ist. ich werd das die nächsten wochen mal auffrischen....
__________________
Gruß
Rainer


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Ein böses Wort ist wie ein Stein, der in einen Brunnen geworfen wird: die Wellen mögen sich glätten, doch der Stein bleibt. (Konfuzius)

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Rainer ist offline   Mit Zitat antworten
    #10
Alt 27.12.2010, 15:53
Petute
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Zitat:
Zitat von Rainer Beitrag anzeigen
verfrimmelt
wasn das?

...und ich seh grad, dass dein Artikel gar ned im Archiv ist....
Darf er dann bitte rein, wenn er fertig is?
__________________
liebe Grüße,

Maria

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"Von den Geschwätzigen habe ich das Schweigen gelernt.
Von den Intoleranten, die Toleranz
und von Unfreundlichen die Freundlichkeit.
Ich sollte diesen Lehrern nicht undankbar sein! " Kahlil Gibran
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