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Süßwasser alles übers Süßwasseraquarium

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    #1
Alt 07.06.2010, 21:09
Linda
 
Registriert seit: 23.01.2005
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Standard Projekt Strömungsbecken für Neongrundeln

Hallo ihr,

nach nächtelanger Überlegung bin ich jetzt nah dran, mir doch noch ein weiteres Aquarium zuzulegen, und zwar für eine Fischart, die ich auf der letzten Exotica Ende Mai in Wr. Neustadt bei meinem Rennschneckenhändler gesehen hab. Seither schwimmen sie in meinem Kopf herum

Dass ich ein bissl grundelaffin bin mag ich gar net leugnen, und so ist es kein Wunder, dass mich die etwa 5 bis 6 cm langen Fische, die vom Aussehen her stark an die zu den Schlammspringern gezählten Gattungen Apocryptes, Apocryptodon oder Boleophthalmus erinnern, sofort fasziniert haben.

Weil ich die Fische aber nicht gekannt hab wollt ich mich zuerst schlau machen über ihre Bedürfnisse. Der Händler hat sie als Rote Neongrundel vorgestellt, eine Bezeichnung, die wie so viele Trivialnamen nicht wirklich griffig ist. Aber die Arten der Gattung Stiphodon scheinen überhaupt sehr variabel zu sein, die exakte Bestimmung ist nicht einfach.

Allen gemeinsam ist, dass sie in ihrer Heimat in schnell fließenden Bächen vorkommen und sich vermutlich in sauerstoffreichem und nicht allzu warmem Wasser am Wohlsten fühlen.

Das ist natürlich eine interessante Herausforderung, und ein langes, aber schmales und flaches Strömungsbecken lässt sich schon noch irgendwo an die Wand picken - hab ich mir gedacht .

Dann könnt ich eventuell auch gleich die LED-Beleuchtungstechnologie ausprobieren. Das möcht ich mir aber vorher aber noch im Praxiseinsatz anschauen. Teuer ist das Zeug nach wie vor, und die Lichtstärke eines Muster-LED-Balkens auf der Exotica hat mich nicht überzeugt.

Als Alternative bleibt immer noch die gute alte T8 in der Tageslichtvariante mit elektronischen Vorschaltgerät, und vielleicht ein paar LED-Spot mit E14-Gewinde, damit die Fisch net auf die Lichtkringel verzichten müssen.

Für die ordentliche Strömung stell ich mir vor eine Aquabee mit einer Stundenleistung von 2000 Litern, und dann hoff ich, dass der Bach auch in seinem Bett bleibt.

Heut hab ich jedenfalls mal 10 dieser wunderhübschen Fische reservieren lassen und beim Müller in Tulln ein Aquarium mit 150x30x30 bestellt.

Interessieren würd mich jetzt, ob jemand aus dem Forum eigene Erfahrungen hat mit Süßwasser-Neongrundeln. Im Web hab ich auch ein paar Berichte gefunden, die die Grundeln als wenig empfindlich und für's Gesellschaftsaquarium geeignet beschreiben. Das mag auch sein, nur schauen sie halt so aus als ob sie in einem speziell hergerichteten Artenbecken besser zur Geltung kämen.

Liebe Grüße
Linda
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    #2
Alt 08.06.2010, 06:25
Ferrika
 
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Registriert seit: 08.10.2008
Standard

Guten morgen, Linda,

eigene Erfahrungen habe ich noch nicht gemacht, mich aber ausgiebig mit ihnen beschäftigt, weil ich, wie Du, sehr fasziniert von den wunderschönen Tieren bin.

Das erste Merkmal der Stiphodon ist wohl, daß sie Aufwuchsfresser sind. Was bedeutet, Du musst für viele algenbewachsene Steine im Becken sorgen. Womit die LED-Beleuchtung wegfällt, denn soweit ich informiert bin, wachsen damit keine Algen.

Ein Freund von mir hat gerade das erste Becken mit LEDs bestückt, mit den normal angebotenen Röhren. Für ein Aquarium, in welchem kein Algenwuchs gewünscht ist, sind sie sehr gut geeignet. Selbst auf 50 cm Tiefe machen sie noch ausreichend helles Licht. Es ist nur sehr weiß (5000k).

Zurück zu den Stiphodon. Mich hat bisher das Aufwuchsfressen davon abgehalten, sie anzuschaffen. Andere Halter berichten aber, daß sie durchaus auch an Lebend- und Frostfutter herangehen, wenn Algenmangel herrscht. Da ich Dich abe so einschätze, daß Du ihnen einen mglichst naturnahen Lebensraum bieten möchtest, wäre als Beleuctung für Dein Becken Grolux-Leuchten die erste Wahl, denn die fördern das Algenwachstum ungeheuer (ich habe hier 2 Becken damit beleuchtet und die sind immer hübsch grün....).

Was die Strömung angeht: die kann wirklich sehr kräftig sein, denn in ihren natürlichen Habitaten klettern die Grundeln an steilen Felswänden in Wasserfällen hoch, um darunter die Steine abzuweiden. Allerdings sollten trotzdem auch Ruhezonen vorhanden sein, in denen wenig bis keine Strömung herrscht, damit sie sich bei Bedarf zurückziehen können.

Ansonsten sind sie sehr gesellig, machen sich die Männchen bei großen Gruppen untereinander wenig Streß. Einrichtung wie bei Grundeln üblich, mit vielen, flachen Steinplatten, Boden gut strukturiert u.s.w. Kennst Du ja ;o)

Ich freue mich, daß Du auch auf die Stiphodon gekommen bist. Ich werde (hoffentlich) meine am WE bekommen. Weiß ich aber noch nicht genau. Dann haben wir Gelegenheit auf Austausch ;o)
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LG Jutta

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    #3
Alt 08.06.2010, 08:16
Liara
 
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Ort: Tulbing
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hi linda!

tolle sache! so ein langes schmales becken fände ich auch intressant. Die Praecoxens haben auch so eines (nur halt ein grünes und kein steiniges) und das hat mir sehr gut gefallen.

wennst wen zum transportieren des beckens brauchst sag bescheid- mit unserem VW-Bus ist das kein Problem!

lg vicky
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lg Vicky

Haltet die Welt an- Ich will aussteigen.
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    #4
Alt 08.06.2010, 12:04
Linda
 
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Hallo Jutta, hallo Vicky!

Zuerst mal vielen Dank, Vicky! Ich hab mit meinem Twingo zwar selber einen richtigen Lieferwagen , aber falls es sich doch nicht ausgehen sollte, komm ich gern auf dein Angebot zurück.

Jutta, auf Ferraqua hab ich eh auch gleich nachgeschaut. Scheinbar ein paar Tage zu früh

Gefunden hab ich dann was bei Michael Taxacher, dann auf der Seite aus dem link im ersten Beitrag, und natürlich ein paar Beiträge in diversen Foren. Leider sind die zum Teil halt auch schon älter, was aus den Tieren geworden ist weiß man nicht.

Faszinierend find ich eben die Anpassung der Neongrundeln an ihren Lebensraum (in der Hinsicht scheinen die Grundeln ja allgemein Meister zu sein) und damit verbunden ihre Ernährungsgewohnheiten (die wiederum gar nicht so grundeltypisch sind).

Danke auch für deinen Hinweis bezüglich der LED und ihre Auswirkungen auf das Algenwachstum. Mir ist zwar bekannt, dass eine einzelne Diode nur Licht einer bestimmten Frequenz abgibt, aber ich war der Meinung, dass man das durch die Kombination verschiedener LED entsprechend hinkriegt.

Aber egal, ich hab mich ohnehin schon für die Variante T8+EVG (bzw. wegen der besser passenden Länge des Balkens evtl.T5 HE) entschieden. GroLux verwend ich bei mehreren Becken in Kombination mit einer 10.000K AquaStar. Allein aber ist sie mir zu lichtschwach, und die Farbwiedergabe ist nicht so naturgetreu wie ich mir das vorstell.

Kennst die BIOvital von Narva? Osram hat mit biolight auch ein vergleichbares Produkt. Mit diesen Tagesslichtröhren bin ich sehr zufrieden, sie haben einen über 90%igen Farbwiedergabeindex.

Bei der Leuchtstoffröhrenvariante muss ich sowieso eine Lichtblende vorsehen, da kann ich dann auch noch prima ein paar LED Einbauspots integrieren. Ich glaub, das wird prima aussehen.

Und wenn das mit dem Bachlauf so funktioniert wie geplant, dann werden sich mit diesem Licht genügend Algen ansiedeln, denn an Höheren Pflanzen wird's bestenfalls ein paar Anubias geben und Javamoss.

Als Bodengrund ist Quarzsand aus dem Baumarkt vorgesehen, als Deko große Flußkiesel und ein paar Wurzeln (Mooreiche, so ich schöne krieg).

Für die Filterung hab ich lediglich geplant, auf der Ansaugseite eine grobe Filtermatte einzubauen. Bei dem geringen Besatz und der vermutlich nicht in besonderem Maß nötigen Zusatzfütterung wird das reichen.

Damit die Pumpe auch dann nicht trocken läuft, wenn die Filtermatte stark verschmutzt ist, lass ich mir noch was einfallen. Schließlich wird der Nettowasserinhalt des Beckens in 1 Stunde ca. 20x umgewälzt.

Es ist jedenfalls wieder ein spannendes Projekt, und ich freu mich schon sehr auf die Regenbogengrundeln

Und natürlich auf den Austausch unserer Erfahrungen.

Liebe Grüße
Linda
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    #5
Alt 08.06.2010, 17:44
Ferrika
 
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Hallo Linda,

ja, das mit den Stiphodon dauert noch ein wenig. Ich muß auch erst mal alle anderen einpflegen, da bin ich auch noch gut beschäftigt ;o)

Mit der Filtermatte sehe ich kein Problem, wenn Du nicht eine zu feine nimmst. Je höher der Durchfluß, umso weniger setzt sie sich zu.

Was den Boden angeht, denke bitte an viele, flache Steinplatten. Die Stiphodon legen ihren Laich, wie fast alle Grundeln, an die Decke eines flachen Steins und dann kannst Du Dich gleich auch mal an der Aufzucht von Fitzellarven versuchen ;o)

Ich bin auch gespannt auf das Becken ;o)
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LG Jutta

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    #6
Alt 08.06.2010, 18:48
R2Pre2
 
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Hi Linda!

Super Projekt! Wegen dem Trockenlaufenm der Pumpe hab ich ne Idee für dich, ein einfacher Füllstandsschalter sollte da gute Dienste tun. einfach zwei Drähte als Elektroden hinter der Matte ins Becken hängen in unterschieldicher Höhe.
Befindet sich eine Elektrode nicht mehr im Wasser wird der Kontakt unterbrochen und das Relais zieht an bzw. fällt ab wenn wieder Kontakt hergestellt wird. oder umgekehrt, je nach Schaltung.

Sowas zum Beispiel, bastlerisch bist ja eh begabt

http://www.conrad.at/ce/de/product/1...AUSATZ/2408015

LG Matthias!
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    #7
Alt 08.06.2010, 21:01
Linda
 
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Hi Jutta & Matthias!

Matze: An einen Schwimmerschalter hab ich auch schon gedacht, davon hab ich ja eh ein paar selbst gebaute in Verwendung. Nur wollt ich's mir in diesem Fall einfacher machen weil ich - wie auch Jutta anführt - bei der groben Filtermatte nicht wirklich damit rechne, dass sich da so schnell was zusetzt. Und Strom kommt mir so direkt nicht ins Aquarium, auch wenn's ein Strombecken ist

Aber danke für den Tipp, das letzte Wort ist erst gesprochen, wenn's schon 2 Jahre klaglos funktioniert hat.

Jutta: Was die Zucht der Neongrundeln angeht mach ich mir keine große Hoffnung. Mit Winziggrundellarven hast du mehr Erfahrung und vor allem Erfolg, und Brackwasser hast auch genug. Also mach du mal
Btw: Kennst du das? Das Aquarium gefällt mir weniger, und die Fischgesellschaft schon gar nicht, aber den Grundeln scheint's zu taugen.

Ich hab mich heut mit der Lichttechnik und mit dem Filtereinlauf beschäftigt. Die Strömung möcht ich sanft, also nicht mit Düse, sondern allein durch die Wassermenge, erzeugen. Im Baumarkt hab ich einen Lüftungskanal gefunden, der mir dafür prima geeignet erscheint. Mehr dazu, wenn's mal ausprobiert ist.

Als Beleuchtung nehm ich einen 36W T8 Feuchtraumbalken mit EVG (hab ein supertolles Angebot gefunden bei einem Elektrohändler gleich um's Eck von meinem Büro ), bestückt mit einer Narva BIOvital, und für die Lichtkringel 5 Power-LED-Reflektorstrahler mit E14-Gewinde. Da hab ich im Baumarkt heut welche gesehen, die waren tatsächlich richtige Strahler, mit einer Leistung von 3W, 60° Abstrahlwinkel und angenehmer Lichtfarbe.

Da werden die Fischln schillern wie die Regenbögen, und die Algen werden wuchern

Sag, weil du schreibst
Zitat:
das mit den Stiphodon dauert noch ein wenig
... ich dachte, du kriegst sie schon am Wochenende?

Richtest für sie auch ein eigenes Becken ein? Schreib doch ein bissl mehr drüber, ich bin neugierig!

Liebe Grüße
Linda
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    #8
Alt 08.06.2010, 22:30
Ferrika
 
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Hi Linda,

ja, ich bekomme sie, wenn alles gut geht, am Wochenende. Aber so ganz genau weiß ich das noch nicht. Vor zwei Monaten bestellt in Thailand, aber die Lieferung wurde immer wieder verschoben. Angekündigt war sie nun für den 11.06., aber da bin ich noch skeptisch.

Es wäre schon toll, denn die werden nicht an mich geliefert, sondern an einen Freund, der in Penzberg wohnt, also weit weg von mir. Da ich am WE bei ihm bin, könnte ich die Tiere gleich mit nach Hause nehmen.

Das mit dem: "das dauert noch ein wenig" war darauf bezogen, daß ich ja erst etwas zu ihnen schreiben kann, wenn ich sie eine Weile habe. Alles andere wäre gelogen ;o) Aber es wird mit Sicherheit einen Artikel zu "news arrival" geben ;o)

Ja, sie bekommen alle ein eigenes Becken. Vorerst. Du hast mich nämlich jetzt angefixt *g* Da ich von meinen R. candidianus nur noch 4 habe und die R. brunneus inzwischen aus dem Becken ausgezogen sind, wäre es eine Überlegung wert, das 100er Becken in ein Strömungsbecken zu verwandeln nd die Stiphodon dort unterzubringen. Würde ihnen sicher gefallen, denn sie sind ausgesprochen gesellig und da spielt es keine große Rolle, wenn es unterschiedliche Arten sind. Ich weiß ja auch noch gar nicht, ob ich alle 4 bekomme ;o) *zappel* (Boah, ich hab sooo Reisefieber....)

Das Becken in dem Forum finde ich extrem klein, aber so unaufgeräumte Becken lieben Grundeln. Solche, wo sie überall rumkramen können, unter Wurzeln und Steinen, irgendwo draufhocken und unten beobachten, was da los ist... das ist so ein Grundeltraum ;o) Ich hab nur zwei Arten, die das nicht machen: die A. nesolepis und die R. brunneus. Alle anderen kramen gern!

Ich überlege, ob ich das 100er mit Sand bestücke, darauf Steinplatten platziere, versetzt geschichtet, so daß die Bande darunter rumwuseln kann, wenige Pflanzen, kräftige Stömung und auf die Steinplatten Geäst. Ich glaube, das würde ihnen gefallen.

Die Idee mit der wuchernden Anubia in dem Kramsbecken da finde ich gar nicht dumm.

Jetzt haste wieder was angestellt, Linda! Ich werd wohl nie fertig hier *g*
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LG Jutta

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    #9
Alt 09.06.2010, 23:30
Linda
 
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Hallo!

schaut, was ich heute gefunden hab
http://www.rainbowfishes.eu/gallery/...eon/stiphodon/

Ich glaub, es sind Fotos von Neongrundeln in ihrem natürlichen Biotop. So ähnlich möcht ich meinen Schlafzimmerbach einrichten.

Btw: Hat jemand Erfahrung mit 'an die Wand gepickten' Aquarien in einem Wohnraum? Die optisch noch halbwegs akzeptable Variante sind doppelreihige Regalsysteme, wobei mir die Idee mit der Hängeschiene besonders gut gefällt. Ich schätz das Aquarium samt Fachböden und Beleuchtungskonstruktion auf ca. 160 kg. Meint ihr, dass das System (Hängeschiene und 3 Wandschienen mit doppelreihigen Trägern) die Belastung aushält? Die 110 kg Belastungsgrenze in der Skizze bei den Trägern irritieren mich ein bissl.

Liebe Grüße
Linda
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    #10
Alt 10.06.2010, 06:16
Ferrika
 
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Moin Linda,

ich hatte das vor kurzem in meinem Arbeitszimmer mit 4 x 25 x 30 x 45 Becken ausprobiert, also insgesamt auch ca. 160 kg. Das habe ich genau eine Woche ausgehalten, dann hab ich alles wieder abgerissen, weil bei jedem Hantieren an den Becken das Ganze gewackelt hat wie ein Entenschwanz.

Das Problem ist gar nicht die Halterung, sondern die Bretter. Du müsstest Bretter in Stärke einer Küchenarbeitsplatte auflegen und selbst die biegen sich durch.

Ich habe meine großen Becken mit Schwerlastwinkeln unter einer Arbeitsplatte an der Wand befestigt und vorn Beine drunter. Das kann man auch dopllestöckig machen, indem man dann die Beine auf die untere Platte setzt. Aber ohne Abstützung vorn unter den Becken geht es nicht.

Zum Link: schade, daß da überall nur Stiphodon sp. steht. Genauere Bezeichnungen wären hilfreicher.
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    #11
Alt 10.06.2010, 07:27
R2Pre2
 
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Aber mit so Füßen drunter ist das im Prinzip dann eh so ähnlich wien Tisch/Unterschrank.
Erinnert mich an meinen Schreibtisch, da ists ähnlich. 3,38 Meter lange Pressspan Platte (16mm stark). Die Befestigung an der Wand bildet eine durchgehende 50mm Staffel die einfach reingedübelt wurde, da liegt die PLatte wandseitig auf. vorne dann noch Tischbine aus einer 46er Staffel.



Soe sieht das Ganze aus (die Spinnweben bitte übersehen). Da standen bereits ein 80cm AQ + ein volles 54er AQ + das Regenwaldterrarium (80x60x60cm) drauf, das war schon immer da. Hält wunderbar, keine Wackler und gar nix. die Wand ist ne Zwischenwand und besteht entsprechend nur aus Rigipsplatten, Metallverstrebungen und Papier. Aber wie gesagt, das hält bereits seit gut 7 Jahren.

Und kann mir gut vorstellen das eine Ähnliche Konstruktion für so ein langes AQ auch passend bzw. stabil genug wäre.

LG Matthias!
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    #12
Alt 10.06.2010, 08:26
Liara
 
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Hi,

ich glaub mit Füßen is nicht weil Linda das ganze Aqua ja aufhängen will weil ja kein Platz am Boden mehr vorhanden ist...
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lg Vicky

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    #13
Alt 10.06.2010, 08:41
R2Pre2
 
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Ja eh, aber das Ganze lässt sich ja abwandeln mit diagonalen streben dann an der Wand befestigen z.b. ich würds dann nur nicht an ne Gipskartonwand hängen weil die einfach nicht stabil genug sind ^^

LG
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    #14
Alt 10.06.2010, 08:54
Michi31
 
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Sind ja richtige kleine Juwellen
Neulich gabs die beim Megazoo in Stadlau als Algengrundeln angeboten - bin sehr lange vor dem Becken gestanden.
Ich hab hier in 80er Bachbecen mit 4 Flossis und 5 Weißwangengrundeln - meint ihr passen da noch so vier Neongrundeln dazu ?

Lg, Michi.
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    #15
Alt 10.06.2010, 11:00
Liara
 
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@matze:
mit diagonalen streben bist wieder bei dreieckigen Winkeln- und da ist der style-faktor nicht unbedingt hoch...
wobei mir grad einfällt das ein arbeitskollege von meinem Freund auch ein Becken (allerdings viel kleiner) an der wand hat und eben solche winkel komplett verkleidet hat. also von den winkeln sieht man nix mehr sondern es schaut wie ein dreieckiges Kastl aus.

eine idee von mir wäre noch so ein gschweißter Rahmen wie er normal für unterschränke genommen wird, nur das becken dann nicht oben drauf, sondern hinein stellen. und das ganze könnte man dann an wand und decke befestigen.
wenn man die Vierkantrohre schön anmalt und Efeutute drumwickelt schauts vllt auch halbwegs gut aus... oder steine rundherum draufklebt... oder so....
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lg Vicky

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